Mit einem Fest für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner am Samstag und einem Mitarbeiterfest mit Frühschoppen am Sonntag im Festzelt bei der Firmenzentrale in Hall feierte das Tiroler Traditionsunternehmen am 12. und 13. Oktober das 150-jährige Firmenjubiläum.

Doris Daum-Hörtnagl isst am liebsten „Fett“, Landesrätin Patrizia Zoller-Frischauf wählt an der Hörtnagl-Theke vorwiegend den Beinschinken, Innsbrucks Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer hat stets zwei Dinge im Kühlschrank – Hörtnagl Frankfurter und den italienischen Salat von Hörtnagl. Halls Bürgermeisterin Eva Posch gönnt sich „einmal im Jahr“ eine Fleischkäsesemmel beim Hörtnagl. Landsrat Johannes Tratter sündigt „öfter als einmal im Jahr“ und bezeichnete die Hörtnagl-Fleischkäsesemmel als „eine Sünde, zu der man stehen kann“.  Ihre Vorlieben für Hörtnagl-Produkte verrieten die Ehrengäste am Samstagabend im Rahmen der Jubiläumsfeier der Firma Andrä Hörtnagl.

 

Hoertnagl Feier 137Ein Fest für alle

Mit einem Fest für Kunden, Lieferanten und Geschäftspartner am Samstag und einem Mitarbeiterfest mit Frühschoppen am Sonntag im Festzelt bei der Firmenzentrale in Hall feierte das Tiroler Traditionsunternehmen am vergangenen Wochenende das 150-jährige Firmenjubiläum. Die Führungsspitze mit Hauptgesellschafterin Komm.-Rat Doris Daum-Hörtnagl, dem geschäftsführenden Gesellschafter Hans Plattner und Geschäftsführer Friedrich Auer, dankte aus diesem Anlass den Kunden und Mitarbeitern. „Wir sind ein Traditionsunternehmen. Dieses Wort beginnt mit dem T, auch das Wort Treue beginnt mit einem T – ohne die Treue der Kunden und Mitarbeiter stünden wir heute nicht hier. Dafür möchte ich ein großes Danke sagen“, eröffnete Doris Daum-Hörtnagl die Jubiläumsfeier.

 

Zwischen Tradition und Moderne

„Tradition und Treue plus Innovation machen Hörtnagl aus“, ergänzte Hans Plattner dazu. „Und das wichtigste, wenn man unsere Kunden fragen würde, ist die Qualität“, so der geschäftsführende Gesellschafter. Auch die Einbindung der Regionalität und der Landwirtschaft, um neue Produkte zu entwickeln, sei eine typisches Hörtnagl Merkmal. „Wenn man sich den starken Trend zur Regionalität und die heutigen Vermarktungsprogramme ansieht, kann unser Weg nicht der falsche gewesen sein“, blickte Friedrich Auer zurück. „Wir wollen solide weiter wachsen und werden auch in Zukunft Schätze aus der Tiroler Landwirtschaft heben“, so der Hörtnagl-Geschäftsführer. Als gemeinsamen Wunsch für die Zukunft formulierte Chefin Doris Daum-Hörtnagl: „Dass wir weiterhin so gut zusammenhalten und mit unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen weiterhin so verbunden bleiben.“

 

Familien HoertnaglplattnerPionier Hörtnagl

Die Verbundenheit der Mitarbeiter zum Unternehmen und die Generationen überdauernde Treue der Kunden ist ein weiteres Hörtnagl-Markenzeichen. „Aber auch der Mut und das Risiko, so hohe Investitionen zu tätigen“, so die Wirtschaftslandsrätin Zoller-Frischauf. „Der Erfolg gibt der Firma Hörtnagl Recht.“ Bürgermeisterin Oppitz-Plörer lobte Hörtnagl als „den Feinkostladen in der Stadt Innsbruck“, Halls Bürgermeisterin Eva Posch stellte klar, dass es in Hall nur noch einen klassischen Metzger gibt. „Das ist Hörtnagl.“ Für Josef Hechenberger ist die Firma Hörtnagl der „Pionier schlechthin“. „Es war das erste Unternehmen, das erkannt hat, Produkte für die Region und damit auch Wertschöpfung für die Region zu schaffen und dieses Modell als Geschäftszweig zu etablieren“, so der Präsident der Tiroler Landwirtschaftskammer. Jürgen Bodenseer überbrachte die Glückwünsche der Wirtschaftskammer und zollte dem „echten Tiroler Familienbetrieb“ Lob für das „umsichtige, vorausschauende Handeln und stetige Wachsen“.

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